Das Projekt

Mehr als 40 Jahre arbeitet Udo Kaller als freischaffender Künstler in Nürnberg. Seit seinem Studium an den Akademien der bildenden Künste in München und Nürnberg (1962-1970) beschäftigt er sich mit asiatischer Kunst, mit besonderem Interesse am japanischen Holzschnitt. Neben der Entwicklung eigener Bild-Sujets hat er sich auch mit der Interpretation von Werken alter und neuer Meister beschäftigt, u. a. mit Arcimboldo, van Gogh, Hiroshige und Hokusai. Zwischen 2002 und 2010 entstanden so zwei Zyklen mit in Öl gemalten Adaptionen und Interpretationen. Die „100 Ansichten von Edo“ (alter Name von Tokio) nach Utagawa Hiroshige (1797-1858) und die „36 Ansichten des Berges Fuji“ nach Katsushika Hokusai (1760-1849). Diese Arbeiten wurden in mehreren europäischen Museen präsentiert.

Seit 2012 arbeitet Udo Kaller an einem neuen Bilderzyklus, der nur am Rande mit der asiatischen Kunst zu tun hat. Hier beschäftigen ihn die Nebensächlichkeiten des Lebens, kleine Dinge wie Schalen, Pinsel, Schachteln, Blumen usw.

Neue Sichtweisen und neue Kompositionen werden hier erarbeitet. Diese 166 Stillleben (Ölbilder im Format 50x50 cm) werden zwischen 2017 und 2019 in mehreren Institutionen und Museen gezeigt werden, drei Stationen stehen bereits fest:

5.5. - 11.06.2017 kunst galerie fürth, Städtische Galerie
1.4. - 30.6.2018 Museum.Burg.Miltenberg
25.5. - 25.8.2019 Reichsstadtmuseum Rothenburg ob der Tauber

Mehr zu Udo Kaller unter: Wikipedia und Homepage